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Tätigkeitsschwerpunkt Parodontologie

Straße Usti nad Labem 3
09119 Chemnitz

Telefon 0371 227161
E-Mail: zap-boehlke@gmx.de

Wir nehmen uns Zeit für Sie.

Unsere Leistungen

Remineralisation von Zahnschmelz

Zu Beginn einer Karies werden durch den Säureangriff immer zuerst unter der Oberfläche Schmelzkristalle herausgelöst. Dabei entsteht ein kalkig weißer Fleck auf dem Zahn. Dieser Prozess – Entkalkung und Remineralisation – kann in beide Richtungen ablaufen, solange die Schmelzoberfläche des Zahnes noch intakt, soll heißen nicht eingebrochen ist. Das bedeutet, der Zahnschmelz kann auch remineralisieren/regenerieren, sprich das beginnende Loch kann auf gewisse Weise wieder zuwachsen.

Die Remineralisation unterstützen wir durch unsere professionelle Zahnreinigung und das Auftragen entsprechender Gele, welche gezielt die Remineralisation in der Praxis fördern. Darüber hinaus geben wir Ihnen für zu Hause wertvolle Tipps, wie Sie vor allem durch Ihre Ernährung und auf Ihre Bedürfnisse angepasste Mundhygiene selbst ganz viel für die Remineralisationsförderung tun können.

Glattflächenversiegelung

Die Glattflächenversiegelung wird gebraucht, wenn die oben beschriebenen entkalkten Flecken zu großflächig oder schon verfärbt sind. Das kann zum Beispiel nach einer kieferorthopädischen Behandlung der Fall sein.

Bei diesem Verfahren versiegelt man mit einem sehr dünnfließenden Kunststoff die Oberfläche des Zahnes, nachdem vorher durch ein spezielles Ätzverfahren die Entkalkung „geöffnet“ und Verfärbungen herausgelöst wurden.

Dunkel gewordene Zähne

können als Folge eines Sturzes, Traumas oder einer Infektion der Zahnnerven auftreten. Das erkrankte bzw. tote Gewebe im Zahn verfärbt diesen nach und nach dunkel. Um das verfärbte, erkrankte Gewebe zu entfernen, erfolgt meist eine Wurzelbehandlung. Hierfür ist eine adäquate endodontische Behandlung wichtig, das bedeutet, dass eine vollständig randdichte Wurzelfüllung bis zur Wurzelspitze erreicht werden soll. Hierfür muss manchmal ein Zahn erneut wurzelbehandelt werden, wenn die vorhandene Wurzelfüllung dieses Kriterium nicht erfüllt. Anschließend kann der Zahn intern gebleicht werden. Das Verfahren des internen Bleichens ist ausschließlich für wurzelbehandelte Zähne geeignet, da in der Eingangskavität zur Wurzelbehandlung das Bleichmittel eingebracht wird. Das hat den Vorteil, dass der Zahnschmelz außen nicht angegriffen wird. Die Kavität wird mit einer Compositefüllung verschlossen.

KCP (kinetische Cavitätenpräparation)

Hier wird ähnlich dem Sandstrahlen, nur nicht mit Sand, sondern mit Aluminiumoxidkörnchen in 25 µm oder 50 µm Korngröße, ganz schonend die Oberfläche angeraut, um zum Beispiel nach einem Sturz mit Fraktur der Schneidekante die Haftung der Compositefüllung zu verstärken. In einigen Fällen kann auch die abgebrochene Ecke des Zahnes mit Composite wieder am Zahn befestigt werden. Man kann damit natürlich auch winzig kleine defektbezogene Kavitäten präparieren. Da dieses System drucklos und ohne Wasserkühlung am Zahn arbeitet, ist es sehr schmerzarm.

Compositefüllung

Wir schichten unsere hochwertigen Composite (Kunststoffe, welche mit Keramikfüllpartikeln versehen sind) in der natürlichen Aufbauweise Ihres Zahnes mehrfarbig, sodass eine Füllung entsteht, die sehr nah an die Natur heranreicht und sich fast unsichtbar in das Bild ihrer Zähne einfügt. Aus diesem Grund kann Ihr Zahn nach einem Trauma defektbezogen ohne weitere Beschädigung repariert werden (minimalinvasiv). Es können genauso gut Stellungs- und Formanpassungen nach Aufbissschienentherapie vorgenommen werden, ohne den Zahn zu präparieren. Hierfür wird ausschließlich wie oben beschrieben die Oberfläche mit dem KCP angeraut.

Veneer

Veneer ist eine Keramikverblendschale, die von unseren Zahntechnikern mit sehr viel Liebe zum Detail angefertigt wird. Bei diesem Verfahren muss der Zahn für die Aufnahme des Veneers teilweise präpariert, d. h. abgeschliffen werden. Mit einem Veneer können größere Farbbeeinträchtigungen und kleinere Stellungsvarianten absolut unsichtbar ausgeglichen werden.

Aligner-Schienen

Mit diesen durchsichtigen Schienen ist es möglich, Zähne, die sich verschoben haben, fast unsichtbar in ihre ursprüngliche Position zurückzuschieben. Bei kleinen Fehlstellungen kann dies in unserer Praxis geschehen. Für umfangreiche Rekonstruktionen arbeiten wir eng mit unseren Kieferorthopäden zusammen.

Rezessionen = Zurückgehendes Zahnfleisch

kann verschiedene Ursachen haben: Eine sehr dünne Knochenwand auf der Außenfläche der Zahnwurzel kann bei zusätzlicher Belastung durch zu viel Druck oder eine falsche Technik beim Zähneputzen dazu führen, dass Ihr Zahnfleisch am Zahn zurückgeht und der Zahn optisch immer länger wird. Hier kann man im frühen Stadium durch Umstellung der Putztechnik gut den Rückgang des Zahnfleisches bremsen. Im fortgeschrittenen Stadium kann eine kleine Operation erforderlich sein. Dabei wird das Zahnfleisch mit parodontalchirurgischen Mitteln wieder über die Wurzeloberfläche nach oben gezogen. Hierfür gibt es verschiedene Verfahren der gesteuerten Geweberegeneration (GTR). Das für Sie Passende finden wir gemeinsam mit Ihnen heraus.

  • Freies Schleimhauttransplantat
  • Verschiebelappenplastik zur Rezessionsdeckung
  • Vestibulumplastik
  • GTR mit Unterstützung durch Emdogain®

 

Professionelle Zahnreinigung (PZR)

Hierbei werden alle harten und weichen Beläge der Zähne, der sogenannte Biofilm, sehr schonend bis 3 mm unter den Zahnfleischrand entfernt. Anschließend werden alle Oberflächen poliert, auch in den Zahnzwischenräumen. So kann die oberflächliche Entzündung am Zahnfleischrand behandelt werden, was sowohl in der Vorbereitung auf eine als auch bei der Erhaltung des Therapieerfolges nach einer Parodontaltherapie (Behandlung von Zahnfleischtaschen) von entscheidender Bedeutung ist. Außerdem kann durch regelmäßige PZR das Kariesrisiko gesenkt und die natürliche Farbe Ihrer Zähne erhalten werden. Diese Ziele können nur mit Ihrer Mitarbeit erreicht werden. Mit unseren Tipps für zu Hause haben Sie den Erfolg Ihrer Therapie selbst in der Hand. Ja, Sie lesen richtig. Sie selbst nehmen hier den Erfolg unmittelbar in die eigenen Hände.

Parodontaltherapie

Zur Vorbereitung auf eine solche Behandlung Ihres Zahnfleisches werden zuerst alle störenden Faktoren behandelt, d. h. vor der Parodontaltherapie müssen Wurzelbehandlungen abgeschlossen sein, Füllungen, Kronen usw. saubere Randschlüsse aufweisen, damit eine Hygienefähigkeit hergestellt ist. Das bedeutet, dass alle Ränder schön glatt sein sollen, um Ihnen die Möglichkeit für eine super Mundhygiene zu Hause zu geben. Denn das ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg dieser Therapie. Zusätzlich schauen wir mit Ihnen gemeinsam, ob in Ihrem Leben/Ihrem Körper Cofaktoren existieren, welche Ihre Parodontitis beeinflussen. Da wir wissen, dass die Parodontitis eine chronische, entzündlich verursachte Erkrankung ist, welche auch sehr enge Beziehung zu anderen chronischen Erkrankungen hat, wie zum Beispiel Diabetes mellitus oder rheumatoide Arthritis, lohnt sich diese Rundumschau auf den ganzen Körper/den ganzen Menschen. So können Sie durch Ernährungsumstellung, Anpassung Ihrer Lebensgewohnheiten und auf Ihre Bedürfnisse angepasste Mundhygiene den Erfolg dieser Therapie in Ihre eigenen Hände nehmen. Das schützt Sie nicht nur vor einem Fortschreiten Ihrer Parodontitis, sondern verringert auch das Risiko eines Herzinfarktes, Schlaganfalls und auch einer Fehlgeburt, welches durch eine vorhandene aktive Zahnfleischentzündung erhöht wird.
Nach Abschluss der Vorbereitung erfolgt die Aufnahme eines Parodontalstatus mit Messung der Taschentiefen, Rezessionen (Zahnfleischrückgang), Beteiligung der Wurzelaufzweigungsareale bei Zähnen mit mehreren Wurzeln, Zahnlockerung, Blutung.

Bei uns wird Ihr Zahnfleisch sehr schonend mittels Ultraschall behandelt. Hierfür gehen wir mit speziell geformten Ansätzen unter Lokalanästhesie (lokale Betäubung durch Injektion – Spritzen- oder Gelanästhesie) in die Zahnfleischtaschen und entfernen dort die harten und weichen Beläge des Biofilms auf den Wurzeloberflächen. Je nach Vorbefund können hierbei antibiotische Gele in die Tasche eingebracht werden oder eine zusätzliche entzündungshemmende Therapie mit Vitaminen, Mineralstoffen erforderlich sein. Einige Tage darauf wird noch einmal die Oberfläche der behandelten Zähne wie nach einer PZR poliert und die Taschen gespült.